{"id":4495,"date":"2020-03-28T15:19:43","date_gmt":"2020-03-28T14:19:43","guid":{"rendered":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/?p=4495"},"modified":"2024-02-11T13:37:06","modified_gmt":"2024-02-11T12:37:06","slug":"erweiterung-des-tobias-mayer-museums-in-marbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/?p=4495","title":{"rendered":"Erweiterung des Tobias Mayer Museums in Marbach"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Von Thomas Wieckhorst, Chefredakteur der Zeitschrift \u201eBauhandwerk\u201c, Ausgabe 04\/2020<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Link zum Originalbericht mit Bildern in der Zeitschrift &#8222;Bauhandwerk&#8220; (siehe &#8222;Links zu relevanten Webseiten&#8220; im Men\u00fc &#8222;Der Verein&#8220;)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bei der Erweiterung des Tobias Mayer Museums in Marbach gab es zahlreiche Herausforderungen. So mancher Handwerker f\u00fchlte sich da bei der Ehre gepackt und lieferte bei der Ausf\u00fchrung seiner Arbeiten Bestleistungen ab.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Tobias Mayer ist ein Kind der Stadt Marbach, ebenso wie Friedrich Schiller, nur dass Mayer Astronom, Geograph, Kartograph, Mathematiker und Physiker und weit weniger ber\u00fchmt als der Dichter war.<\/p>\n\n\n\n<p>Mayer kam am 17. Februar 1723 in der Torgasse 13 zur Welt, Schiller rund 40 Jahre sp\u00e4ter zwei Stra\u00dfen und Gehminuten entfernt in der Niklastorstra\u00dfe 31. Beide starben jung: Schiller mit 46 Jahren, Mayer wurde sogar nur 39 Jahre alt. Beide Geburtsh\u00e4user sind heute Museen, beide sind Fachwerkh\u00e4user, was wenig wundert, bedenkt man, dass die Stadt im 18. Jahrhundert fast vollst\u00e4ndig aus Fachwerk bestand. Beide Geb\u00e4ude sehen einander zum Verwechseln \u00e4hnlich: mit einem massiv aus Naturstein gemauerten Erdgeschoss und einem Ober- und Dachgeschoss in Fachwerkbauweise.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fachwerkhaus mit turmartigem Anbau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mayers Geburtshaus wurde erst vor rund zwei Jahren durch einen modernen Anbau von Webler + Geissler Architekten nach einem Entwurf des B\u00fcros Knappe Innenarchitekten zu einem Museum, in dem man das Werk und Leben des Wissenschaftlers Tobias Mayer angemessen pr\u00e4sentieren kann. Die Gestaltung der Ausstellung stammt von der Agentur Vista Rasch, deren Ausstellungsentw\u00fcrfe zum Thema Astronomie ansonsten in Saudi-Arabien zu finden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>In Tobias Mayers Geburtshaus gab es bereits seit 1985 einen Raum im Erdgeschoss, der als Museum genutzt wurde. Den gibt es in umgebauter Form heute immer noch, allerdings erg\u00e4nzt um einen viergeschossigen Anbau in Massivbauweise.<\/p>\n\n\n\n<p>2012 erwarb der Tr\u00e4gerverein des Museums unter Vorsitz von Prof. Dr. Armin H\u00fcttermann das Nachbargeb\u00e4ude des 1711 nach dem gro\u00dfen Stadtbrand errichteten Fachwerkhauses, in dem Tobias Mayer geboren worden war. Schon damals stand fest: Das kleine Museum im Fachwerkhaus soll durch einen modernen Anbau erweitert werden. Hierzu musste das Nachbargeb\u00e4ude verschwinden, was von Anfang an eine enge Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbeh\u00f6rde erforderte. Beim Abriss kamen arch\u00e4ologische Funde zu Tage, denen zufolge dort einmal ein turmartiges Geb\u00e4ude gestanden hatte. Diese Erkenntnis floss in den Entwurf des Anbaus mit ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alter Gew\u00f6lbekeller muss weichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur arch\u00e4ologische Funde f\u00f6rderte der Abriss des Nachbargeb\u00e4udes 2015 zu Tage, sondern auch einen Gew\u00f6lbekeller, der bis unter das benachbarte Fachwerkhaus reichte. Solche Gew\u00f6lbekeller gibt es heute noch viele unter der Stadt. Sie sind das Einzige, das den gro\u00dfen Stadtbrand Ende des 17. Jahrhunderts \u00fcberstanden hat. Dementsprechend alt sind diese Keller. Sie reichen bis ins 12. Jahrhundert zur\u00fcck. Klar, dass die Denkmalschutzbeh\u00f6rde den Keller erhalten wollte. \u201eEin Jahr lang haben wir verhandelt, bis wir das alte Gew\u00f6lbe abbauen durften\u201c, erinnert sich Martin Webler vom B\u00fcro Webler + Geissler Architekten aus Stuttgart. Denn der alte Gew\u00f6lbekeller h\u00e4tte die Lasten des Neubaus definitiv nicht getragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Abriss des Gew\u00f6lbekellers musste der Altbau stabilisiert werden. Hierzu schoben die Mitarbeiter der Team 2 Bauunternehmung aus Murrhardt auf Ebene des vorher r\u00fcckgebauten Erdgeschossbodens vier Doppel-T-Tr\u00e4ger horizontal in Mauerwerkstaschen ein, auf denen das Fachwerkhaus steht. \u201eDie Sprie\u00dfe unter den Kopfenden der Doppel-T-Tr\u00e4ger dienten in der Baugrube lediglich als Notsicherung. Die eigentliche Abst\u00fctzung erfolgt durch das Eigengewicht des Altbaus\u201c, erkl\u00e4rt Martin Webler die Statik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neuer Keller mit Scheingew\u00f6lbe&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf H\u00f6he des untersten Gew\u00f6lbestichs bauten die Handwerker eine Montageebene ein, auf der sie die vorab mit der CNC-Fr\u00e4se gefertigten Spanten f\u00fcr die Deckenschalung montierten. Auf die Spanten schraubten sie eine Schalung aus schmalen Latten, die dem asymmetrischen Scheingew\u00f6lbe die Form gibt. \u201eMit den schmalen Latten lie\u00df sich mit durchlaufenden Scharen die Form des Gew\u00f6lbes mit seinen unterschiedlichen Radien wie im Schiffsbau gut ausbilden\u201c, sagt Martin Webler. F\u00fcr eine solche am tiefsten Stichgrat bis zu 1 m dicke Decke musste reichlich Bewehrung in den Beton, da dieser sonst wegen seiner langen Trocknungszeiten Schwindrisse bekommen h\u00e4tte. In den Graten wurden Lichtleisten und in den Fl\u00e4chen verlorene Schalungsk\u00f6rper f\u00fcr Downlights mit einbetoniert. Die Holzstruktur der Latten samt Fugen und selbst die Schraubenk\u00f6pfe zeichnen sich auf der ausgeschalten Betonoberfl\u00e4che ab. Ein echtes Gew\u00f6lbe ist das aber nicht, da es von seiner Form her keine Kr\u00e4fte aufnimmt, wie es ein richtiges Gew\u00f6lbe t\u00e4te. Tragend ist hier das Material Beton selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der auf diese Weise neu entstandene Gew\u00f6lbekeller reicht \u2013 wie damals der Keller des abgerissenen Nachbargeb\u00e4udes \u2013 bis unter das Fachwerkhaus und erstreckt sich unter dem gesamten Anbau. So ist ein auch von au\u00dfen zug\u00e4nglicher Veranstaltungsraum entstanden, der f\u00fcr Vortr\u00e4ge und Sonderausstellungen ebenso wie f\u00fcr den Ausschank von Getr\u00e4nken genutzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Treppe ist mehr als Erschlie\u00dfung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die tragenden W\u00e4nde des Anbaus schalten die Handwerker aus Beton. Daraus bestehen auch die Decken \u2013 alle mit einer 4,5 m x 2 m gro\u00dfe Aussparung, in der eine Stahlkonstruktion als Erschlie\u00dfungsturm steckt. Dieser ist aber deutlich mehr als nur eine Treppe. In den mit Gipskartonplatten in Trockenbauweise beplankten hohlen Wangenw\u00e4nden verlaufen n\u00e4mlich s\u00e4mtliche Daten- und Versorgungsleitungen. Selbst die Dachentw\u00e4sserung wird in den Wangenw\u00e4nden gef\u00fchrt. Die Oberfl\u00e4che der Wangenwand auf der Ausstellungsseite wurde schreinerm\u00e4\u00dfig vert\u00e4felt und darin Medien wie Bildschirme und dergleichen eingelassen. Auf Ebene der obersten Decke, dem Flachdach, ist die Stahlkonstruktion mit einer Glasplatte abgedeckt, so dass Tageslicht von oben durch den Erschlie\u00dfungsturm bis in das Erdgeschoss flutet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziegelfassade aus wei\u00dfem \u201eKolumba-Stein\u201c&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die gemauerte Fassade des Anbaus verwendeten die Handwerker einen handgestrichenen wei\u00dfen Ziegelstein aus D\u00e4nemark \u2013 den so genannten \u201eKolumba-Stein\u201c, der seinen Namen und seine Verwendung bereits beim Bau des Kolumba-Museums in K\u00f6ln fand. Im Gegensatz zu K\u00f6ln, wo die Steine monolithisch vermauert wurden, besteht der Wandaufbau der Museumserweiterung in Marbach aus der tragenden Betonwand, einer Mineralwolled\u00e4mmung, einer 5 cm tiefen Hinterl\u00fcftung und der Ziegelau\u00dfenschale. Da der wei\u00dfe Ziegelstein bei niedrigen Temperaturen gebrannt ist, besitzt er eine in Teilen offene Porosit\u00e4t, die Wasser aus Schlagregen transportieren kann. \u201eDaher muss die Konstruktion hinterl\u00fcftet sein\u201c, sagt Martin Webler. \u201eSonst kann es wie in K\u00f6ln zu Bausch\u00e4den kommen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die auf zwei Felder verteilten kleinen sechseckigen Fenster im Obergeschoss leiten ihre Form aus der Farbenlehre von Tobias Mayer ab. Die sechseckigen Fenster sind als Stahlzylinder \u00fcber eine Dichtungsplatte in der Betonwand befestigt. Die Zylinder reichen also durch die Betonwand, die D\u00e4mmung und Hinterl\u00fcftung bis durch die Ziegelschale hindurch. Auf der Au\u00dfenseite ist je ein gro\u00dfes Ziegelfertigteil mit acht beziehungsweise dreizehn sechseckigen \u00d6ffnungen darin auf das Feld mit jeweils acht beziehungsweise dreizehn Stahlzylindern geschoben. Die Fugen zwischen den Steinen und den Metallzylindern bildeten die Handwerker dauerelastisch aus. Auch die Fensterst\u00fcrze sind Fertigteile, bei denen die Ziegelsteine in ein Betonbett gelegt werden. \u201e\u00dcberall, wo es freie Spannweiten zu \u00fcberbr\u00fccken galt, haben wir mit vorgefertigten Teilen gearbeitet\u201c, sagt Martin Webler.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Erweiterung des Tobias Mayer Museums in Marbach war eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Baustelle im historischen Bestand mit stark eingeschr\u00e4nktem Arbeitsrahmen. Zum Gl\u00fcck war da der Mut und die Courage der Handwerker. \u201eDietmar Schwaderer zum Beispiel hat sich so richtig in das Projekt reingeh\u00e4ngt\u201c, lobt Martin Webler das Engagement des Poliers von Team 2. Er steht stellvertretend f\u00fcr all die Handwerker, die es bei diesem Anbau bei ihrer Ehre gepackt hat und die bei der Ausf\u00fchrung ihrer Arbeiten Bestleistungen abgeliefert haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dipl.-Ing. Thomas Wieckhorst ist Chefredakteur der Zeitschriften bauhandwerk und dach+holzbau.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Thomas Wieckhorst<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baubeteiligte (Auswahl)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bauherren<\/strong> Erika und Herrmann P\u00fcttmer, Backnang Tobias-Mayer-Verein, Marbach, <a href=\"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/tobias-mayer-museum.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wettbewerbsentwurf<\/strong> Knappe Innenarchitekten, Marbach, <a href=\"http:\/\/www.knappe-innenarchitekten.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.knappe-innenarchitekten.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Planung und Bauleitung<\/strong> Webler + Geissler Architekten, Stuttgart, <a href=\"http:\/\/webler-geissler.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/webler-geissler.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projektleiter<\/strong> Carsten Boenicke<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeit<\/strong> Valentin Spaeth, Meike Hammer, Mingxia Sun<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausstellungsarchitektur<\/strong> Vista Rasch, Leinfelden-Echterdingen, <a href=\"http:\/\/www.vista-rasch.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.vista-rasch.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Statik und Fassadenplanung<\/strong> Riva GmbH Engineering, Backnang, <a href=\"http:\/\/www.rivagmbh.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.rivagmbh.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rohbauarbeiten<\/strong> Team 2 Bauunternehmung, Murrhardt, <a href=\"http:\/\/www.team2gmbh.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.team2gmbh.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maurerarbeiten <\/strong>L&amp;S Verblend, Rhede, www.lsverblend.de<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Innenausbau<\/strong> Mannsperger M\u00f6bel + Raumdesign, Kleinbottwar, <a href=\"http:\/\/www.mannsperger.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.mannsperger.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trockenbauarbeiten <\/strong>Dirk Eckhold, Burgstetten<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herstellerindex (Auswahl)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziegelsteine<\/strong> K11, Petersen Tegl A\/S, DK Broager, <a href=\"https:\/\/de.petersen-tegl.dk\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.petersen-tegl.dk<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schalung und St\u00fctzen<\/strong> Peri, Wei\u00dfenborn, <a href=\"http:\/\/www.peri.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.peri.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Thomas Wieckhorst, Chefredakteur der Zeitschrift \u201eBauhandwerk\u201c, Ausgabe 04\/2020 Link zum Originalbericht mit Bildern in der Zeitschrift &#8222;Bauhandwerk&#8220; (siehe &#8222;Links zu relevanten Webseiten&#8220; im Men\u00fc &#8222;Der Verein&#8220;) Bei der Erweiterung &hellip; <a href=\"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/?p=4495\" class=\"more-link\"><span>Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Erweiterung des Tobias Mayer Museums in Marbach<\/span><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5004,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,1],"tags":[],"class_list":["post-4495","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienberichte","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4495"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4495\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6764,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4495\/revisions\/6764"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5004"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}