{"id":3256,"date":"2019-02-21T18:48:39","date_gmt":"2019-02-21T17:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/?p=3256"},"modified":"2023-06-22T11:30:34","modified_gmt":"2023-06-22T09:30:34","slug":"mondfinsternis-blutmond-und-groesster-vollmond-des-jahres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tobias-mayer-museum.de\/?p=3256","title":{"rendered":"Mondfinsternis, Blutmond und gr\u00f6\u00dfter Vollmond des Jahres"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap has-medium-font-size\">Innerhalb der letzten 4 Wochen haben wir den Mond in seiner ganzen Pracht mit spektakul\u00e4ren Ereignissen erlebt. Es begann im Januar mit zwei Himmelsspektakel in einer Nacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen des 21. Januar war \u00fcber Deutschland ein Superblutmond zu sehen.\nDer Vollmond ist dabei komplett in den Schatten der Erde eingetreten,\nAstronomen sprechen von einer totalen Mondfinsternis. Gleichzeitig kam der Mond\nder Erde besonders nah. Dadurch erschien er etwas heller und gr\u00f6\u00dfer als\ngew\u00f6hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders als der Name es vermuten l\u00e4sst, verschwindet der Mond w\u00e4hrend der totalen Finsternis nicht vollkommen, sondern erscheint r\u00f6tlich. Daher kommt auch die Bezeichnung Blutmond. Der Grund: Die Erde schirmt nicht das komplette Sonnenlicht ab. W\u00e4hrend kurzwelliges, blaues Licht komplett in der Erdatmosph\u00e4re gestreut wird, wird das rote Licht gebrochen und dadurch in Richtung Mond gelenkt. Zus\u00e4tzlich sorgen Staub, Asche und Gasteilchen, sogenannte Aerosole, in der Hochatmosph\u00e4re f\u00fcr die satte Farbe. Die Konstellation, dass sich bei Vollmond die Erde vollkommen zwischen Sonne und Mond schiebt, wird es erst am 31. Dezember 2028 wieder geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Da der Himmel am Morgen des 21. Januars klar war, konnten viele\nAmateurfotografen besonders sch\u00f6ne Bilder von dem Ereignis machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Privates Bild (Ausschnitt vom Original) von Dr. Heinrich  Becker, Schorndorf. Erschienen in der Schorndorfer Zeitung am 22.01.2019 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nOriginalaufnahme: 21.01.2019 um 06:47 Uhr in Schorndorf-Schlichten,   \nVollformatkamera mit 300mm, ISO 1600, Blende 8; Belichtungszeit 2 Sek,  \n Stativ, Spiegel vorausgel\u00f6st, Fernausl\u00f6ser  \n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verlauf der Mondfinsternis und des Blutmondes dargestellt in einer privaten Fotocollage von Karin Schabel aus Mutlangen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging es im Februar mit dem gr\u00f6\u00dften Vollmond des Jahres. Am Dienstag,\n19. Februar 2019, kam der Mond der Erde besonders nahe. Gleichzeitig stand er\nals Vollmond am Himmel. Treffen diese beiden Ereignisse zusammen, spricht man umgangssprachlich\nvon einem \u201eSupermond\u201c. Auf seiner Umlaufbahn kommt der Mond der Erde mal n\u00e4her,\nmal ist er etwas weiter entfernt. Meist schwankt die Entfernung zwischen\n360.000 und 420.000 Kilometern. Am 19. Februar 2019, war der Mond der Erde\nwieder besonders nah: Um 10.02 Uhr erreichte er seine geringste Entfernung in\ndiesem Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Im vergangenen Jahr war die Entfernung zwischen Erde und Mond \u00fcbrigens noch\netwas geringer. Am 2. Januar 2018 kam der Vollmond zweihundert Kilometer n\u00e4her\nan die Erde heran. Trotzdem wird erst um Weihnachten 2026 wieder ein Mond\ngr\u00f6\u00dfer erscheinen als der morgige Supermond.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit blo\u00dfem Auge ist der Unterschied zwischen einem Supermond und einem\ngew\u00f6hnlichen Mond allerdings nicht erkennbar, Experten sagen: &#8222;Das ist wie\nder Unterschied zwischen einer Euro-M\u00fcnze und einer Zwei-Euro-M\u00fcnze.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innerhalb der letzten 4 Wochen haben wir den Mond in seiner ganzen Pracht mit spektakul\u00e4ren Ereignissen erlebt. Es begann im Januar mit zwei Himmelsspektakel in einer Nacht. 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